Früher – Heute – Jetzt – und Später?

In früheren Zeiten nahm der siedelnde Mensch die Materialien aus seiner Umgebung und baute sich daraus ein Haus. Bei der Verwendung von ausschließlich Naturbaustoffen konnte in gesundheitlicher Hinsicht nicht viel falsch gemacht werden. Seit etwa 50 Jahren haben sich die Verhältnisse grundlegend geändert.
Es werden weitgehend naturfremde, synthetisch hergestellte Bau- und Werkstoffe verwendet. Die Zusammenhänge mit der modernen Bauweise, den Wohnungseinrichtungen und den Installationen, hat zu einer ganz neuen Gesamtsituation geführt.

Es werden z.B. Farben, Lacke, und Holzschutzmittel hergestellt, die leicht verarbeitbar, schnell trocknend und billig sind, aber auch nach 20 Jahren Ihre toxikologische Wirkung auf Mensch und Umwelt nicht verlieren. Beispiele aus der Vergangenheit sind in vielen Fällen wie z.B. der Holzschutzmittelprozess vor dem OLG Frankfurt bekannt geworden. Etwa 4000 Geschädigte klagten gemeinsam gegen Hersteller von Holzschutzmitteln wegen schwerer Körperverletzung u. Umweltgefährdung. (& über „Brunnenvergiftung„ im BGB ). Nach Schätzungen der Staatsanwaltschaft sind einige 100 000 Verbraucher betroffen und die Sanierungskosten wurden damals auf ca. 300 Mrd. DM geschätzt. Stoffe wie z.B. DDT, Formaldehyd, Lindan, PCB und Asbest sind allgemein bekannt geworden.

Asbest (Name griech. bedeutet soviel wie unauslöschlich od. unvergänglich) ist ein natürliches Mineral und wird im Tageabbau gewonnen. Einstufung nach MAK-Liste: III A1 mit keinem Schwellenwert, ist eindeutig krebserzeugend. Tatsächlich werden viele Menschen krank und die Erkenntnisse reifen, daß das Tempo des Fortschrittes in allen Lebensbereichen weltweit, den Menschen in seiner Anpassungsfähigkeit überholt hat. Spürbare Veränderungen in der Gesellschaft und Umwelt sind von verschiedenen Institutionen statistisch erfasst und treffen mittlerweile jeden Einzelnen.

Umweltbezogene Ausgaben stiegen in der ehemaligen BRD von 1970 bis 1988 um mehr als 300 % während sich das Bruttosozialprodukt um 50 % erhöhte, laut - Umwelt u. Prognoseinstitut Heidelberg.

In einer Zeit, in der die Entsorgungsprobleme unserer Gesellschaft überhand- nehmen, die Gesundheit der Bewohner eines Hauses im Vordergrund stehen, ist ein sensibler Umgang nötig, um ein Freisetzen von Schadstoffen in Wohnräumen und in der Umwelt zu verhindern.

Baubiologie / Ökonomie sind feststehende Begriffe und der Bau eines Hauses lässt sich heute technisch professionell , kalkulierbar verwirklichen. Als Firma CONSTRURAL, sehen wir es als unsere Aufgabe, im Baugewerbe für unsere Kunden in Beratung , Planung und Ausführung, diesen Aspekten gerecht zu werden.

               

     

CONSTRURAL – Bautechnik für das Wohlbefinden. Beratung – Planung – Ausführung.
Ulrich Spering, Baubiologe IBN. Apartado de correos 33, E- 38730 Villa de Mazo,
Isla de La Palma, Canarias, e-mail construral@gmx.net
IBN Institut Baubiologie & Nachhaltigkeit